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Die Preise für Erdöl und Erdgas explodieren, Heizen wird für jeden zum Luxus. Fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle werden immer knapper. Die CO2-Belastung der Atmosphäre führt zur Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung erreicht einen kritischen Punkt.
Für jedes Haus gibt es eine solarthermische Lösung. Man kann Solaranlagen beim Neubau einplanen, im Rahmen einer Haus- oder Heizungssanierung realisieren oder jederzeit an einer bestehenden Heizungsanlage nachrüsten. Alles was man benötigt, ist ein eigenes Dach oder Fassade.
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Eine thermische Solaranlage für die Wärmeerzeugung ist die effektivste Art, aktive Wärme zu gewinnen. Sie schafft Unabhängigkeit von ständig steigenden Energiepreisen und steigert zu dem den Wert des Eigenheims. Durch den Einsatz perfekt aufeinander abgestimmter Komponenten wird eine solarthermische Anlage in kürzester Zeit installiert. Durch effektive Planung und fachlich einwandfreie Installation erzielt Ihre Solaranlage immer die optimale Leistung.
Im Durchschnitt wird bei einem Einfamilienhaus pro Jahr ca. 1 Tonne weniger Kohlendioxid (CO2) erzeugt.
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Der auf dem Dach oder an der Fassade installierte Sonnenkollektor wandelt das Licht in Wärme um. Der Kollektor ist damit das Bindeglied zwischen der Sonne und dem Warmwassernutzer.
Die Wärme entsteht aufgrund von Absorption der Sonnenstrahlung durch ein dunkel beschichtetes Blech, dem Absorber. Er ist das wesentliche Bauteil des Kollektors. Im Absorber befindet sich ein System von Röhren, die mit einem Wärmeträgermedium gefüllt sind. Dieses nimmt die gesammelte Wärme auf. Zusammengefasst zu einem Rohrstrang fließt es weiter zum Warmwasserspeicher. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Trinkwasser übertragen.
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Bei einer üblichen Dimensionierung in Ein- und Zweifamilienhäuser (pro Person etwa 1,2 bis 1,5 m2 Flachkollektorfläche und ca. 80 – 100 Liter Speichervolumen) wird das Trinkwasser im Sommer weitgehend allein über die Solaranlage erwärmt. Dadurch ergibt sich ein Jahresdeckungsgrad (Anteil der Sonnenenergie am Gesamtenergiebedarf für die Trinkwassererwärmung) von etwa 60 %. Die restlichen 40 % der benötigten Energie müssen über eine Zusatzheizung vorwiegend im Winter gedeckt werden. In der Regel geschieht dies über den Heizkessel und den oberen Wärmetauscher des Speichers.
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Mitentscheidend für die Höhe des Zusatzenergiebedarfs ist die am Kesselregler eingestellte Trinkwassersolltemperatur. Je niedriger diese eingestellt wird, beispielsweise auf 45 °C, desto höher ist der Deckungsanteil der Solarenergie und entsprechend niedriger der Anteil der Zusatzenergie und umgekehrt. Wird eine Solaranlage bereits bei der Planung der Heizung berücksichtigt, bietet es sich an, sie auch zur Heizungsunterstützung einzusetzen. Der geringe Wärmebedarf bei Niedrigenergiehäusern und die höheren Leistungen der modernen Solaranlagen begünstigen den Trend, Solarsysteme mit Heizungsunterstützung zu installieren.
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Besonders interessant ist die Kopplung einer solarthermischen Anlage mit z. B. einem Holzpelletkessel. Diese macht den Bauherrn völlig unabhängig von fossilen Energien. Unter bestimmten Umständen ist auch die Kombination mit einer Wasser-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe sinnvoll. Bei Neubauten mit einem hohen Wärmedämmstandard lassen sich solare Deckungsanteile am Gesamtwärmebedarf von 40 % und mehr erreichen.
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